Donnerstag, 18. Dezember 2014

Design Pop-Up Shop [Tschechisches Zentrum, Berlin]
























[Fotos: Tschechisches Zentrum Berlin/ Hersteller]

Noch kein Weihnachtsgeschenk gefunden? Dann schnell ins Tschechische Zentrum nach Berlin-Mitte fahren (bis einschließlich 20. Dezember 2014) und stöbern zwischen coolen Sneakern, lustigen, aufblasbaren Tierchen und doppelwandigen Gläsern. Alles aus Tschechien. Woher auch sonst?

berlin.czechcentres.cz

Dienstag, 16. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!*









































[Foto: mt Masking Tape]

Montag, 15. Dezember 2014

Verputzt: Schokokuchen [Kuchen im Glas]



























[Foto: Kuchen im Glas]

Herrlich saftig und schokoladig ist dieser Kuchen im Glas von Kuchen im Glas. Für alle zuckersüßen Nichtaufhörenkönnen-Weihnachtsschleckermäuler, eiligen Schnellgeschenkesucher, verzweifelte Nichtkuchenbackenkönner, faulpelzige Großstadtpflanzen!

www.kuchen-im-glas.com

Sonntag, 14. Dezember 2014

Fundstücke: Vasen [Ruutu, Iittala]




























[Fotos: Iittala]

Grau, Rot, Gelb, Grün. Eckig. Arrangiert zu einem Stillleben in verschiedenen Größen. Vasen kann man nie genug haben! Das hat sich auch Iittala gedacht und die Vasenserie Ruutu lanciert. Ins Boot geholt hat sich der finnische Hersteller die illustren französischen Designbrüder Ronan und Erwan Bouroullec. Mundgeblasen im finnischen Dorf Iittala, bedeutet Ruutu auf Finnisch Diamant oder Raute und genauso ist die Kollektion geformt. Sie besteht aus zehn Vasen in fünf Größen und sieben Farben. „Für Ruutu konnten wir eine Farbpalette schaffen, die Wasserfarbe ähnelt. Werden die Vasen in unterschiedlicher Farbe und Größe nebeneinander gestellt, entsteht dank ihrer Transparenz ein neuer Farbenmix. Fast so als würden sie miteinander zu etwas Neuem verschmelzen. Unser Ziel war es einerseits das große Farbsortiment von Iittala darzustellen und andererseits dem Käufer selbst die Chance zu geben aus den verschiedenen Vasen eine individuelle Komposition zu schaffen“, erklären die Designer ihren Entwurf. Und der könnte, neben den ikonischen Vasen von Alvar Aalto und Kaj Franck, ruckzuck zum Klassiker werden!



Freitag, 12. Dezember 2014

Aufgestöbert: London XXS



 













[Fotos: Ardesia Design; Designlines]

Klein, kleiner, London. An der Themse hat Ardesia Design ein heruntergekommenes Studio zu einem charmanten Apartment umgebaut. Auf minimalen 22 Quadratmetern sollte Platz für Küche, Bad, Kinderzimmer, Schlaf- und Wohnraum entstehen – ohne, dass das Ergebnis überfrachtet oder rein funktional wirkt. Weiterlesen:


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Etwas später als die blaue Stunde [Hamburg]























[Fotos: C. Hoff]

Das Wasser schmeckt nach Meer, ein wenig salzig schon. Ein scharfer Wind. Kleine Tropfen von Regen. Über die Brücke auf die andere Seite. Es ist eine andere Welt. Autos zwar, dazwischen Stille. Backstein an Backstein. Imposant aufragend lauter kleine Türme. Kaum ein Mensch und wenn, eilig laufend. Kälte. Hamburg im Dezember. Ich höre ----- keinen Schnee.

210 km/ h [ICE B-HH]

video 


[Film: C. Hoff]

Südkreuz. Sonne. Westhafen. Beusselstraße. Stadtrand. Häuser mit Spitzdach. Felder. Kühe. Schafe. Rauschen vorbei. Deutscher Wald. Felder. Horizont. Gen Norden. Hamburg. Wolken. Was sonst?


Montag, 8. Dezember 2014

Auf der Jagd [Michael Tummings & Nymphenburg]




























[Fotos: Porzellan Manufaktur Nymphenburg]

Zugegeben, ein wenig martialisch sieht er schon aus, dieser Jäger aus Porzellan. Er ist Teil der Kunstedition von Nymphenburg. Entworfen von Michael Tummings, hat sich der jamaikanische Künstler über ein Jahr lang intensiv mit historischen Jagdfiguren aus dem Repertoire von Nymphenburg auseinandergesetzt. In Zusammenarbeit mit der Produktentwicklung der Meisterwerkstätten der Manufaktur hat Tummings eine zeitgenössische Interpretation eines archetypischen Themas entworfen, die in der Manufaktur detailgetreu geformt und bildhauerisch realisiert wurde. Im reinen Weiß des Biskuitporzellans kommen die filigranen Details von Huntsman I besonders gut zu Geltung: Von einzelnen Knöpfen über Schnürsenkel bis hin zur Hutkordel wird die naturalistische Darstellungsweise fortgesetzt.

www.nymphenburg.com

Nachgelesen: LivingKitchen 2015 [Vorschau]












 


















[Fotos: Hersteller]

Das Auto war gestern. Jetzt ist die Küche das Statussymbol der Stunde. Warum das so ist, zeigt der erste Termin des neuen Jahres: das Kölner Küchenevent LivingKitchen im Januar. Für alle, die gutes Design und technische Finessen lieben, präsentieren über 180 internationale Hersteller ihre Produktneuheiten.Weiterlesen:

www.designlines.de

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Im Winter im Frühling [Fersengold]





















[Fotos: Fersengold]

Hoch, spitz, flach, eckig. Pastell, schwarz, silber, zweifarbig. Animalprints, Nieten, goldene Beschläge. Slings, Flats, Fesselschoner. So gewandet sieht das Berliner Schuhlabel Fersengold unsere Füße im Frühjahr/ Sommer 2015. Angesichts eisiger Winde und frostiger Temperaturen würde ich mich am liebsten sofort in den Frühling beamen und die schönen Dinger gleich ausprobieren!

www.fersengold.de

Sonntag, 30. November 2014

1. Advent oder Im Schnee [Duohta Vuohta]
























[Fotos: Duohta Vuohta]

Oh, so schön kuschelig! Drinnen brennt die erste Kerze auf dem Adventskranz. Und draußen ist es eisig kalt. Aus Lappland kommt das Modelabel Duohta Vuohta. Im Repertoire: Mäntel, Jacken, Handschuhe: handgefertigt am Polarkreis. Mit kuscheligem, nachhaltigem Fellbesatz und fein bestickt. Der Winter kann kommen!*** [Auch wenn das seinen Preis hat: Mantel/ 12.500 Euro, Handschuhe/ 450 Euro, Jacke/ 1900 Euro]

www.duohtavuohta.com

Mittwoch, 26. November 2014

Parcours der Abscheulichkeiten [Abriss-Atlas Berlin]



























[Fotos: C. Hoff]

Beinahe tränen einem die Augen ob so vieler architektonischer Abscheulichkeiten. Egal ob Neues Kranzler Eck, Hotel Motel One, Alexa, Leipziger Platz oder Aufbau-Haus. Berlin ist nicht immer eine Reise wert. Oder gerade doch? Der eben erschienene Abriss-Atlass Berlin jedenfalls ließe sich gut zum Stadtführer der etwas anderen Art umfunktionieren, auch weil er so schön handlich ist. Dass Hässlichkeit viel interessanter ist als das ewig Schöne, das zeigen auch die Texte im Buch. Sie reiben sich am gebauten Mittelmaß und "geben ihre Favoriten zum Abriss frei" wie es so schön heißt im Prolog. Deshalb wird die Galerie am Alexanderplatz mal schnell zum "Kaufhaus des Führers" gemacht, der Diplomatenpark mutiert zum "Playmobil für Neureiche" und der Spreebogen ist leider nur ein "Ungers für Arme". Doch dass selbst Siegessäule, Brandenburger Tor und Berliner Dom von den Autoren zum Abriss vorgeschlagen werden, da dürfte manch einem Berliner oder Berlin-Zugereisten dann doch das Herz bluten. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn es nicht hässlich wäre. Oder? 

So ungewöhnlich das Sujet, so klassisch die Gestaltung des dunkelblau in Leinen gebundenen Buchs, das mit einer in Gold geprägten, schwingenden Abrisskugel auf sich aufmerksam macht. Innen links ein Foto der meist sachlichen Art, rechts ein kurzer Text, je nach Autor mehr oder weniger pointiert. Apropos Autoren. Versammelt zur Abrissprobe haben sich unter anderen illustre Köpfe wie Niklas Maak und Friedrich von Borries. Die finden übrigens, dass dieses Buch auf den Tisch und nicht ins Regal gehört. Also einpacken und los geht es auf den Parcours der architektonischen Berliner Abscheulichkeiten! csh  

Abriss-Atlas Berlin
Hrsg. von Stefan Becker, Stephan Burkoff & Jeanette Kunsmann
Hardcover/ Blauer Leineneinband/ Prägung in Gold
Format 135 x 200 mm/ 128 Seiten/ 50 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-9817010-0-5