Mittwoch, 29. Juli 2015

Tee + Architektur [Japan]

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[Film: C. Hoff]

Aufgestöbert: Sarjaton Varpu [Iittala]


























[Fotos: Iittala]

2012 hat sich der finnische Designer Harri Koskinen die Form Sarjaton ausgedacht. Nun hat der finnische Hersteller Iittala die junge Illustratorin Lotta Olsson mit einem neuen Dekor beauftragt. Herausgekommen ist Varpu, ein sehr zartes Dessin. Varpu bedeutet Zweig im Finnischen und die schwedische Designerin liebt den Wald.

„Der Wald ist für mich der natürlichste Ort der Welt. Je intensiver man sich im Wald umschaut und ihn beobachtet, desto mehr kommt zum Vorschein. Speziell für die Sarjaton Serie, die für moderne, finnische Traditionen steht, wollte ich den finnischen Wald sichtbar machen. Finnlands Landschaften
sind in meinen Augen märchenhaft und zugleich mysteriös. Die blaue Farbe im Muster reflektiert die arktische Taiga. Die Erdtöne zeigen die Vielfalt der nordischen Natur und Traditionen auf eine moderne Art und Weise”, sagt sie. Mit den Tassen, Schalen, Tabletts, Kissen und Geschirrtüchern der Serie kann man sich nun also auch ein wenig Wald in die Großstadt holen!

www.iittala.com


Auf Beton gebaut






 











 


[Foto: Mc Laren Excell; Designlines]

Das Architekturbüro McLaren Excell hat im Westen Londons aus der Not eine Tugend gemacht: Weil das Budget der Auftraggeber begrenzt war, hat Luke McLaren die Küche kurzerhand selbst entworfen und gebaut. Platz findet sie im neuen Anbau eines Reihenhauses. Hier treffen Stahl, Beton und Holz spannungsvoll aufeinander. Weiterlesen:

www.designlines.de

Freitag, 24. Juli 2015

Gemenge [Shin-Osaka]

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[Video: C. Hoff]

Lesestoff: Viel Spas in Tokio



 












[Foto: Andaz; Designlines]

Aman, Andaz oder Park Hyatt. Tokios 5-Sterne-Hotellerie huldigt dem Wellness- und Fitnesstrend: mit Megapools und elaborierten Spa-Konzepten, die changieren zwischen Luxus und traditioneller japanischer Badekultur. Ob dieser Spagat gelingt? Für die Antwort sind wir ab- und wieder aufgetaucht. Weiterlesen:

www.designlines.de

Donnerstag, 23. Juli 2015

Origami oder Wie falte ich einen Kranich? [Yukiyo]

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[Video: C. Hoff]


Aus dem Fenster: Osaka

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[Video: C. Hoff]

Best of ... Japan













































[Fotos: C. Hoff]

Tokio: Menschen, Shops, Tokyo Station, Nezu Museum, Prada & HdM
Takayama: Markt, rote Brücke, Häuser aus Holz
Osaka: Kaffee-Aficionados, Hipster, Fluss, Corean Town, Regen
Kyoto: Tempel, Zen, Lampions, Bambuswald, Süßigkeiten, Fake Geishas
Hiroshima: Erinnerung, Kraniche, Survivors, Sonne, Heute
Naosjima: Tadao Ando, Toilettenhäuschen, Café im Wald, Museum unter Tage
Japan: ein wunderbares Erlebnis!

Freitag, 17. Juli 2015

Architektu(o)ren [Naoshima]






































[Fotos: C. Hoff]

Die Fähre legt an. Wir schauen auf lauter Kunst. Ein netzartiges Gebilde, in dem Kinder turnen. Ein riesengroßer Kürbis. Ein Fahrradunterstand von Tadao Ando. Der klapprige Bus macht Halt im ersten Dorf. Wir wandern von Ort zu Ort. Eine Lichtinstallation von James Turrell, die die Sinne verwirrt. Auch hier Tadao Ando. Er hat das Gesicht der Insel verändert. Chichu Art Museum: Alles in den Berg gerammt. Eine Bank, der Wand entlang laufend. Ausblick auf den Wolkenhimmel. Monets in einem rein weißem Raum. Hunderttausende Würfel aus Carrara-Marmor auf dem Boden. Nur mit Schlappen zu betreten. Lichtbänder, Beton, klösterliche Strenge, gedämpfte Stimmen. Es ist dunkel, aber nicht düster. Benesse House Museum: Weiter Blick aufs Meer. Ausruhen auf amorph geformten Skulpturen. Robert Longo umschreiten. Unten am Wasser noch ein Kürbis. Gelb, nicht orange.

www.benesse-artsite.jp

Inselleben [Miyajima]





































[Fotos: C. Hoff]

Das Wasser fließt unaufhörlich. Es kreist das Tor ein und auch den Tempel. Die Steine werden überspült. Jetzt setzt für Stunden niemand mehr den Fuß darauf. Im Tempel eine Hochzeit. Streng schreiten Braut und Bräutigam voran. Flöten ertönen. Becher werden gereicht. Als die Braut den Platz wechselt, ist es ganz still. Auf der Insel laufen zuckersüße Bambis umher. Und wirken wie aus dem Film. Schnuppern am Kiosk. Schauen erstaunt ob der Menschenmassen. Im Tempel hoch oben ist es ganz still. Füße schweben schabend über den abgewetzten Fußboden. Menschen lehnen an den Säulen und schauen versonnen aufs Meer. Oder auf den Wald. Als das Boot zurückfährt nach Hiroshima spritzt das Meer gegen die Fenster, in der sich die Sonne spiegelt.