Samstag, 28. März 2015

Angesehen: Trixi Schober (Spring/ Summer 2015)





























[Fotos: Trixi Schober]

Voluminöse Jackenformen und Oberteile, mal sportlich mal geradlinig, Hemd­blusen mit mehr Volumen in reinem weißen Popeline oder Seide, Rockvielfalt, vom weiten Hosenrock bis hin zur asymmetrischen Wickelform, Anzüge und gerade Jackenformen im Straight Fit und tiefem Revers, leichte Hüllen­mäntel in sanften Pastellen und das Kleid als wichtiges Key Piece - das sind die Highlights der Frühling-/Sommer-Kollektion 2015 des sdeutschen Label Trixi Schober.

www.trixischober.de

Aufgelesen: Das Schattenkabinett von Da Nang



 












[Foto: Oki Hiroyuki; Designlines]

Durch das Lochmuster aus rotem Backstein fällt gebrochenes Licht ins Innere. Schatten wandern über den Boden, die Wände und die Decke. Ein kühler, angenehmer Lufthauch weht durch das minimalistische Interior. Das Architekturbüro Tropical Space hat im vietnamesischen Da Nang ein Haus gebaut, das gestalterisch anspruchsvoll und nachhaltig ist – bei Baukosten von 24.000 Euro.Weiterlesen:

www.designlines.de

Donnerstag, 19. März 2015

Blumen für die Kunst [Aargauer Kunsthaus]

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Florale Interpretation: Claudia Aebli, St. Gallen
Werk: Rudolf Johann Koller, Der Pflüger, 1870
Aargauer Kunsthaus, Aarau
Foto: David Aebi, Burgdorf

2
Florale Interpretation: Doris Haller, Baden
Werk: Robert Zünd, Am Sempachersee (Lebensfreude), 1873
Aargauer Kunsthaus, Aarau
Foto: David Aebi, Burgdorf

3
Florale Interpretation: Marc Müller | Nicole Matter, Uster
Werk: Franz Gertsch, Kranenburg, 1970
Aargauer Kunsthaus, Aarau
Foto: David Aebi, Burgdorf

4
Florale Interpretation: Rolf Wyttenbach und Stefan Friederich, Zürich
Werk: Hermann Scherer, Bildnis Werner Neuhaus, um 1924 / 25
Aargauer Kunsthaus, Aarau
Foto: David Aebi, Burgdorf

5
Blütenlandschaft
Florale Interpretation von Heidi Huber, Frauenfeld
FLOWERS TO ARTS, zum Werk von Cuno Amiet, Winterlandschaft, 1907
Foto: David Aebi, Burgdorf


Blumen für die Kunst
Aargauer Kunsthaus
Bis 22.03.2015


Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist ...
(Gertrude Stein)

Wunderbar feinsinnige Kreationen von Meisterfloristen werden für ein paar Tage vor Werken der Sammlung des Kunsthauses Aargau (Schweiz) präsentiert und floral interpretiert. Der Dialog zwischen Kunstwerk und floraler Interpretation eröffnet ganz neue, teils erfrischende Sichtweisen im Spannungsfeld zwischen Kultur und Natur. Das Spektrum der floristisch bespielten Werke, darunter Werke von Félix Vallotton, Hans Arp, Franz Gertsch und John Armleder, reicht vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Eine einzigartige Land-Art-Installation ergänzt die Ausstellung im Außenraum. Eine wunderbar poetische Idee vom Werden und Vergehen.

www.aargauerkunsthaus.ch

flowers-to-arts.ch


Mittwoch, 18. März 2015

Design-Biennale Saint-Étienne 2015: Was ist schön?



 












[Foto: C. Hoff]

Mailand, Paris, Stockholm – dahin reist der Design-Aficionado normalerweise. Doch manchmal sind es die vermeintlichen Nebenschauplätze, an denen es etwas zu entdecken gibt. Wir waren unterwegs in der französischen Provinz, haben Reisetipps mitgebracht und auf der Design-Biennale in Saint-Étienne jede Menge Stoff zum Nachdenken gefunden: Ausstellungen, Produkte, Positionen. Weiterlesen:

www.designlines.de

Montag, 16. März 2015

Le Corbusier & Design [Firminy]






































[Fotos: C. Hoff]

Mitten in einem Wohngebiet in Firminy. Hier hat Le Corbusier gebaut: ein Kulturhaus, eine Unité d'Habitation, ein Stadion, eine Kirche. Beton, Farben. Rot, Gelb, Blau. Innen und Außen. Trepp auf, trepp auf. Offene Räume, farbige Teppiche an den Wänden. Wir steigen die steile Treppe hinunter auf den Rasen. Hier drehen Schulkinder ihre Runden und laufen. Dahinter, oben angelangt: zerbrochene Fensterscheiben, verblichenes Blau, gerissener Beton. Doch es naht: die wunderbar skulpturale Kirche. Unten hat Yuri Suzuki den Accoustic Pavillion zur Biennale Internationale Design Saint-Étienne aufgebaut. In den Farben von Le Corbusier schlingt sich das Gestänge durch die Räume. Darüber: der Kirchenraum. Sitze wie in einem Amphitheaer schauen auf kreisrunde Fensteröffnungen, Kanzel und Altar. Stille in der Kunst.


Biennale Internationale Design Saint-Étienne [2015]













































[Fotos: C. Hoff]

Eine stillgelegte Waffenfabrik ist Schauplatz der Design Biennale in Saint-Éienne, einer Arbeiterstadt, 40 Minuten entfernt von Lyon. Das Thema in diesem Jahr: die Schönheit. Das passt auch oder gerade weil Saint-Étienne nicht das ist, was man eine klassische Schönheit nennt. In der Stadt gibt es Reibung. Auch auf der Biennale. Es trifft sich: klassisches Industriedesign von Konstantin Grcic, Front Design, Philippe Starck, Matali Crasset und handwerklich ausgefeilte Arbeiten aus Korea, dem Gastland der Biennale. Unglaublich feine Porzellanarbeiten, Holzmöbel mit architektonischen Qualitäten, Keramik. In der Halle gegenüber zeigt Sam Baron in der Ausstellung "L'essence du beau" Arbeiten von Newcomern: Leuchten aus Glas, Textilien, verfremdete Orientteppiche. Auch Bizarres gibt es, Stoffliches, das changiert zwischen Kitsch, Kunst und Design. Während das Musée d'Art Moderne et Contemporain Lee Bul feiert. Die koreanische Künstlerin mag es üppig, verglast, verspielt, irgendwie märchenhaft. Und das wiederum reibt sich mit den Härten der Stadt.

www.biennale-design.com